NRW-Sportvereine und Fördermöglichkeiten
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NRW-Sportvereine und -Kommunen sollten jetzt die neuen Fördermöglichkeiten nutzen Beim gemeinsamen Neujahrsempfang vom Kreissportbund Rheinisch-Bergischer Kreis (KSB) und Rheinischen Turnerbund (RTB) standen die neuen Fördermöglichkeiten zur Sanierung von Sportstätten im Fokus. Mehr als 70 Gäste aus Politik und Sport diskutierten im Konferenzzentrum der Rheinischen Landesturnschule in Bergisch Gladbach, warum Sportvereine und Kommunen im Land gerade jetzt zusammenarbeiten sollten.
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Bergisch Gladbach Nur mit intakten Sportstätten können Sportvereine das Miteinander und die Lebensqualität in der Bevölkerung fördern. Auf Bundes- und Landesebene haben sich – nicht zuletzt durch die Bewerbung für die Olympischen Spiele – neue Fördermöglichkeiten ergeben, die die Sportvereine nun gemeinsam mit den Kommunen nutzen können. Höchste Zeit also, die Sportler mit den Fördergeld-Gebern zusammenzubringen.
Beim Neujahrsempfang am heutigen Sonntag (11. Januar 2026) riefen RTB-Präsidentin Ulla Koch sowie der Vorsitzende des Kreissportbundes Rheinisch-Bergischer Kreis (KSB), Uli Heimann, daher rund 70 Gäste aus Politik und Sport im Konferenzzentrum der Rheinischen Landesturnschule in Bergisch Gladbach zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Sportlergemeinde mit der (kommunalen) Politik noch besser zu vernetzen und zu diskutieren, wie man die neuen Fördermöglichkeiten für den Sport schnell und zielgerichtet nutzen kann.
Frische Impulse und Investitionen durch die Bewerbung um die Olympischen Spiele
In seinem Grußwort betonte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW: „Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele hat bereits jetzt wichtige Impulse für den Sport in NRW gesetzt – von Investitionen in moderne Sportstätten bis zur Stärkung des Vereinssports. Damit diese Entwicklung weitergeht, braucht es ein klares Signal: Am 19. April sind die Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Kommunen aufgerufen, über die Olympiabewerbung abzustimmen. Lassen Sie uns gemeinsam für ein positives Bürgervotum werben“, so Stefan Klett.
Stephan Dekker, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Schule, Sport, Jugend und Soziales bei der Stadt Bergisch Gladbach, hob die teils angespannte Haushaltslage einiger Kommunen als Herausforderung in der Sportförderung hervor: „Es ist unsere Aufgabe und Pflicht als Stadtverwaltung, gute Rahmenbedingungen insbesondere für den Schulsport, aber natürlich auch für die Vereine zu gewährleisten. Dies im Kontext mit der Haushaltssituation der Stadt Bergisch Gladbach zu erreichen, ist die Herausforderung, der wir uns stellen wollen und müssen.“
Zusätzliche Fördermittel abrufbar für den Sport in Nordrhein-Westfalen
Nach dem am 21.10.2025 vorgestellten „Nordrhein-Westfalen-Plan“ der NRW-Landesregierung erhalten die Kommunen über ein Förderprogramm des Landes zum einen zweckgebundene Mittel zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten. Zum anderen erhalten sie pauschale Zuweisungen. Auch diese können neben anderen Zwecken für Sportstätten genutzt werden.
Eine zusätzliche Fördermöglichkeit hat sich durch den am 16.10.2025 veröffentlichten Förderaufruf des Bundesbauministeriums zur sogenannten „Sportmilliarde“ ergeben. Der Förderaufruf umfasst Fördermittel in Höhe von 333 Millionen Euro.
„Dafür sein ist alles“ – unter diesem Motto bewirbt sich Deutschland um Olympische und Paralympische Spiele ab 2036. Die Region Rhein-Ruhr ist Teil dieser Bewegung und betrachtet sich als „Sportland Nr. 1“ bzw. „Kraftzentrum des deutschen Sports“. Köln, als eine der vier größten Städte Deutschlands, wurde als „Leading City“ unter den beteiligten 17 Städten für die Bewerbung ausgewählt. Dort soll auch das Olympische und Paralympische Dorf sowie das temporäre Leichtathletikstadion entstehen, welche nach den Spielen durch einen Teilrückbau und eine modulare Ergänzung zu einem neuen Stadtteil (Kreuzfeld) im Kölner Norden verschmelzen sollen.
Bildunterzeile: VIP-Gäste beim KSB-RTB-Neujahrsempfang: (v.l.n.r.): Henrik Beuning (Geschäftsführer Kreissportbund RBK, Dr. Peter Wastl (Präsident des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein), Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes NRW), Dr. Michael Timm (Vizepräsident Verbände („Sprecher“) Landessportbund NRW), Hinrich Schipper (Stellvertretender Landrat Rheinisch Bergischer Kreis), Tülay Durdu (MdL – Sprecherin des Sportausschusses), Markus Schulze (Geschäftsführer Rheinischer Turnerbund), Uli Heimann (Vorsitzender Kreissportbund RBK), Ursula Koch (Präsidentin Rheinischer Turnerbund), Marc Kollbach (Leiter der Rheinischen Landesturnschule); Svenja Adametz (RTB Vizepräsidentin Gesellschaftspolitik) und Stephan Dekker (Beigeordneter für Bildung, Kultur, Schule, Sport, Jugend und Soziales bei der Stadt Bergisch Gladbach) Fotoquelle: Richard Dohmen |
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