Ausstellung „Metamorphosen" 09. August bis 20. September auf Schloss Eulenbroich
„Metamorphosen“ - Gemeinschaftsausstellung über Neugier, Begegnung und Wandel
Vom 09. August bis 20. September ist auf Schloss Eulenbroich die Ausstellung „Metamorphosen“ der Kunst(T)raumgruppe des EVK Bergisch Gladbach zu sehen – Vernissage am Sonntag, 09. August um 14 Uhr.
Die Ausstellung Metamorphosen widmet sich einem der grundlegendsten Prinzipien unseres Daseins: Dem Wandel. In einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren Künstlerinnen und Künstler der Kunst(T)raumgruppe, eine ambulante Kunstprojektgruppe der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach, Werke, die Transformation als empfindsamen Prozess begreifen.
Die Ausstellung ist vom 09. August bis 20. September montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr auf Schloss Eulenbroich zu sehen.
In der Ausstellung erscheint Metamorphose nicht als plötzlicher Umbruch, sondern als vielschichtiger, oft leiser Vorgang, erklärt Beatrix Rey. Sie verantwortet die Ausstellung gemeinsam mit Britta Böhm-Konczak: „Die gezeigten Arbeiten erkunden Veränderung als etwas, das sich schrittweise vollzieht, das fordert und zugleich neue Perspektiven eröffnet.“
Im Rahmen der Vernissage am Sonntag, 09. August um 14 Uhr, wird Rey in die Ausstellung einführen. Musikalisch begleitet Christine Burlon die Eröffnung am Cello.
Metamorphosen lädt die Besucherinnen und Besucher ein, Wandel als integralen Bestandteil des Lebens zu begreifen und sich auf die feinen, oft unsichtbaren Prozesse der Veränderung einzulassen. Die Ausstellung mit den acht unterschiedlichen künstlerischen Positionen möchte neue Blickwinkel auf Identität, Entwicklung und die Kraft eröffnen, sich immer wieder neu zu erfinden. Gezeigt werden Zeichnungen und Malerei von Michael Boeggering, Joy Florish, Carsten Hellmann, Martin Marbach, Detlef Prehl, Julia Sam und Veronika von Ditfurth und Eriketi Wallner.
Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf der inneren Transformation. Einige Werke greifen die Idee auf, dass Veränderung – etwa durch psychotherapeutische Prozesse – schmerzhaft sein kann. Die Aufgabe des „alten Selbst“ wird als notwendiger, wenn auch herausfordernder, Schritt sichtbar, um Entwicklung zu ermöglichen. „In diesem Spannungsfeld zwischen Verlust und Neubeginn entfalten die Arbeiten eine eindringliche emotionale Tiefe“, sagt Beatrix Rey.
Am Sonntag, 06. September um 14 Uhr, wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Weitere Besichtigungstermine können telefonisch angefragt werden unter Tel.: 02205 90 100 90. Die Finissage ist am Sonntag, 20. September, um 14 Uhr.








